Saragossa hat seine Führungsrolle in Sachen Nachhaltigkeit und urbane Transformation im Rahmen der Urban Agenda der Europäischen Union gefestigt. Blanca Solans, Stadträtin für Finanzen und europäische Fonds, und Elena Navarro, Generaldirektorin für europäische Fonds, werden am Cities Forum 2025 teilnehmen, das vom 17. bis 19. Juni im polnischen Krakau stattfindet. Diese alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung ist die wichtigste im städtischen Bereich in der EU und bringt institutionelle und technische Vertreter des gesamten Kontinents zusammen, um die Zukunft der Stadtentwicklung im neuen Finanzrahmen 2028–2034 zu analysieren.
Während des Gipfels stellte der Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission, Raffaele Fitto, die Grundzüge der zukünftigen Europäischen Städteagenda vor, die voraussichtlich bis Ende dieses Jahres verabschiedet wird. Fitto betonte, dass der neue Plan sich auf die Anpassung der EU-Politik an die lokalen Gegebenheiten konzentrieren werde, mit besonderem Augenmerk auf Herausforderungen wie den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum, die Entwicklung benachteiligter Gemeinschaften und den territorialen Zusammenhalt. Ziel sei es sicherzustellen, dass die Bürgerinnen und Bürger direkte und spürbare Auswirkungen der europäischen Politik auf ihr tägliches Leben wahrnehmen.
Ministerin Solans nutzte ihre Teilnahme am Forum, um dem Vizepräsidenten die Erfahrungen Saragossas und anderer spanischer Großstädte bei der Umsetzung europäischer Mittel aus dem NextGenerationEU-Plan mitzuteilen. In ihren Ausführungen äußerte sie ihre Besorgnis über mangelnde Flexibilität, mangelnde Koordination und übermäßigen bürokratischen Aufwand bei der Verwaltung dieser Mittel, was die Einhaltung der festgelegten Umsetzungsfristen gefährde. Solans betonte die Notwendigkeit eines Dialogs mit den EU-Institutionen, um diese Aspekte zu verbessern und eine effektivere und realistischere Verwaltung zu ermöglichen.
EUROCITIES-NETZWERK
Diese Sorge teilte auch Mathias De Clercq, Präsident des Eurocities-Netzwerks, das europäische Großstädte vereint und als direkter Ansprechpartner für die Europäische Kommission fungiert. Saragossa bemüht sich daher um die Unterstützung des Netzwerks, um Verbesserungen bei der Verwaltung der Fonds zu fördern und sicherzustellen, dass die Städte rasch auf aktuelle und zukünftige städtische Herausforderungen reagieren können. Die Delegation aus Saragossa betonte, dass die Rolle der Städte bei der Umsetzung der von der Europäischen Union geförderten umfassenden Transformationen von entscheidender Bedeutung sei.
In diesem Zusammenhang hat der Stadtrat von Saragossa der Kommission zwei strategische Dokumente mit Vorschlägen für die zukünftige EU-Städteagenda vorgelegt: die „Städte – Neue politische Agenda und Entwicklungserklärung“ und das „Positionspapier der Cities Mission Advisory Group “. Beide Texte enthalten konkrete Vorschläge und Forderungen, die auf den Erfahrungen Saragossas basieren und in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Städten entwickelt wurden, die sich für eine nachhaltige, inklusive und digitale Stadtentwicklung einsetzen.
Diese Beiträge werden von der Europäischen Kommission im Rahmen des Entwurfsprozesses der neuen Urbanen Agenda bewertet, die den Fahrplan für die europäische Städtepolitik ab 2028 festlegen wird. Durch seine aktive Beteiligung und Führungsrolle in diesem Prozess positioniert sich Saragossa als führende Stadt in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Stadtmanagement auf kontinentaler Ebene und stärkt so seine Sichtbarkeit und seinen Einfluss auf europäischer Ebene.

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